Unser zweiter Solilauf 2009 – wieder ein stolzer Erfolg

Ein Bericht von Elmar Steingruber

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Es ist geschafft; der zweite Solidaritätslauf unserer Pfarrgemeinden St. Ludwig und Heilig Kreuz ist erfolgreich zu Ende gegangen. Diesmal war es ein 24-Stunden-Lauf, der im Ostparkstadion von 6. Juni 15 Uhr bis 7. Juni 15 Uhr ging und mit der feierlichen Eucharistiefeier im Stadion endete. Aber für die Organisatoren bedeutete es viele zusätzliche Stunden der Vorbereitung in den Tagen davor und harte Arbeit beim Abbauen und Wegräumen nach dem Lauf.

Ich weiß nicht, wovor ich mehr Respekt haben soll: - vor dem unermüdlichen Einsatz des etwa  30-köpfigen Vorbereitungsteams, das schon seit September 2008 zusammen arbeitet und es ermöglichte, dass beim Lauf 2009 alles wie am Schnürchen klappte, -  oder die unermüdliche Schar der etwa 320 Läufer, die in den verfügbaren 24 Stunden an den Start ging, auch in der Nacht, und neue Rundenzahlrekorde aufstellte. Dazu kommt noch die große Zahl von Sponsoren, die nicht selbst mitliefen, sondern durch ihre Spenden den Lauf zu einer Solidaritätsaktion für unsere Hilfsprojekte machten für Pfarrer Léo Ecadjoué in Kamerun und die Ärztin Sabine Krienke in Kalkutta. Ihnen allen gebührt tiefer Dank und höchste Anerkennung.

Die Teilnahme und der Spendenerfolg hätten sicher noch größer sein können, wenn das Wetter nicht so kühl und am Sonntag nicht mit kräftigen Regenschauern durchsetzt gewesen wäre. Die Läufer hatten nichts gegen die kühle Luft, aber der Regen am Sonntag vertrieb manche doch von der Piste - auch Kaplan Armin Hook flüchtete klatschnass vom Laufoval unter ein Zeltdach. Vor allem war es kein Wetter zum Bummeln und Verweilen wie im Vorjahr, so dass die großartigen Bands auf der Bühne und das Kasperltheater nur wenige Zuschauer unter Regenschirmen fanden.

Um so beachtlicher sind die Leistungen, die zahlreiche Läufer vollbrachten.  Schon der erste Läufer am Start, der 74-jährige Bodo Rathsburg aus Frankfurt, stand schon eine halbe Stunde vor Beginn am Start und wollte 24 Stunden lang laufen. Er lief die ganze Nacht durch, erreichte nach 9 Stunden 100 Runden und hörte erst nach 224 Runden auf, das sind knapp 90 Kilometer, und er hinterließ noch eine beachtliche Spende. Zahlreiche Meyer Runners nahmen teil und absolvierten hohe Rundenzahlen, die höchsten 120 bis 130 Runden, das sind 48 bzw. 52 km. Die jüngste Teilnehmerin heißt Lea und war gerade sechs Monate alt; sie wurde von ihrer Mutter Mabibi-Luangu fünf Runden im Kinderwagen geschoben. Zwei weitere Geschwister liefen mit. Die Familie stammt aus dem Kongo und wohnt in Frankenthal. Andere Teilnehmer kamen aus Ludwigshafen, Mannheim, Worms, Bad Dürkheim, Pirmasens, St. Ingbert, Graz und Zentralafrika, es war Father Abbé Evariste aus Ruanda. Eine Klasse der Neumayer-Grundschule war wie im Vorjahr mit 15 Läufern am Start und hatte unter der Regie ihrer Lehrerin Frau Fuhrbach sage und schreibe 576 €  an Spenden gesammelt. Herzlichen Dank für diese Leistung! Auch zahlreiche andere Läufer brachten ihre Spenden mit an den Start; viele zahlten 5 und 10 €, aber auch Beträge von 50 und 100 € waren häufig.

Für eine Überraschung sorgten schließlich die acht Schwestern aus Indien, die im  Heilig Geist Altenzentrum arbeiten. Ihnen hatte Pfarrer Bumb einen höheren Spendenbetrag pro Runde zugesagt, wenn sie mitlaufen würden. Das taten sie dann auch, aber wie! Drei von ihnen liefen am Samstag, acht waren es am Sonntag. In flottem Tempo mit Schwesterntracht und wehendem Schleier schafften einige zehn Runden, aber Sr. Ance Gose erreichte um 21.30 Uhr 65 Runden, das sind 26 km. Pfarrer Bumb wird tief in die Tasche greifen müssen.

Die Idee eines 24-Stundenlaufs rund um die Uhr konnte sich in der kühlen Nacht nicht wie erwartet entfalten. Zwischen 23 und 6 Uhr waren nur 20 Läufer am Start, darunter mehrere Meyer Runners, die 20 bis 50 Runden liefen. In einer lauen, warmen Sommernacht hätte das ganz anders ausgesehen. Vielleicht erfahren wir das beim nächsten Mal. Trotzdem ist den ausdauernden Helfern zu danken, die über Nacht zur Stelle waren.

Der Solilauf selbst erbrachte nach erster Zählung rund 1400 € Startgeld und rund 4900 € Spenden, die beim Lauf abgegeben wurden, zusammen 6300 €. Dazu kommen noch Sponsorengeld aus gelaufenen Runden, das die Läufer im Pfarrbüro einzahlen, Erlös vom Kuchenverkauf, von der Kollekte im Gottesdienst, anonyme Spenden und Spenden, die auf das Konto der Pfarrei überwiesen werden. Das beträgt zusammen bisher etwa 11.000 € und  ist weniger an Spenden als im Vorjahr. Aber wir hatten in 2008 besseres Wetter und eine bessere wirtschaftliche Situation. Die Zunahme der Läuferzahl von 225 im Jahr 2008 auf 330 in diesem Jahr (+47 %) und des Startgelds von 993 € auf 1396 € (+41 %) zeigen, dass die Idee unserer Solidaritätsinitiative eingeschlagen hat und wir auf dem richtigen Weg sind. Daher werden wir wohl auch wieder im Jahr 2010 einen Solilauf planen.

Die Gesamtspendeneinnahmen betrugen zuletzt rund 16.000 Euro.

Elmar Steingruber

 

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Verwendungszweck: “Solilauf 2015”

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